Globart Print Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Dienstleistungen der Globart Print Sp. j.

§ 1. Allgemeine Bestimmungen

1.1. Diese Geschäftsbedingungen bestimmen:
a) die Art und Weise der Inanspruchnahme der von GLOBART Print Sp. j. angebotenen Dienstleistungen,
b) den Haftungsumfang .
Die allgemeinen Bedingungen gelten für alle Verträge, deren Gegenstand das Drucken sowie alle anderen Formen der Erbringung von Dienstleistungen durch die Druckerei bzw. den Dienstleister sind und die mit anderen Personen bzw. Unternehmen, nahstehend Auftraggeber bzw. Kunden genannt, geschlossen werden.

1.2. Die Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden einen integralen Bestandteil des Vertrags/Auftrags/der Bestellung, die Unterzeichnung davon bedeutet die Annahme der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

1.3. Auf Angelegenheiten, die durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht geregelt wurden, sind geltende Vorschriften des polnischen Rechts anwendbar.

1.4. Bestellungen und Reklamationen dürfen nur schriftlich (auf elektronischem Weg bzw. persönlich im Firmensitz) erfolgen.
Das Bestelformular befindet sich auf der Website http://www.globartprint.pl

§ 2. Vertragsabschluss / Auftragsannahme

2.1. Die Auftragsannahme erfolgt im Augenblick des Empfangs durch den Auftraggeber der Auftragsbestätigung durch den Dienstleister und der Akzeptierung (Unterzeichnung) des Auftrags durch den Auftraggeber, sofern die Parteien nicht anders vereinbaren.

2.2. Bei Auftragserteilung ist der Kunde verpflichtet, erforderliche Dokumente (Fotokopien von Regon [statistische Unternehmensnummer], NIP [Steueridentifikationsnummer], KRS [Eintragung ins Unternehmensregister], PESEL [Personenidentifikationsnummer]) vorzulegen und alle im Bestellformular vorgesehenen Angaben einzutragen. Die Vorlage der oben bezeichneten Dokumente ist eine Voraussetzung für die Annahme des Auftrags zur Erfüllung und gilt für den ersten durch den jeweiligen Auftraggeber zu erteilenden Auftrag. Die Druckerei ist berechtigt, die Bestätigung der Angaben zur Firma des Auftraggebers mindestens jede 30 Tage zu verlangen.

2.3. Zur Auftragserteilung durch das Formular in elektronischer Form ist es erforderlich, sich mit dem Kundendienstbüro der Globart Print Sp.j. in Verbindung zu setzen. Das Ausfüllen und Senden des Bestellformulars ist gleichbedeutend mit der Bestellung einer Dienstleistung. Die Auftragsannahme erfolgt im Augenblick der Akzeptierung der zur Auftragsabwicklung notwendigen Angaben durch den Dienstleister.

§ 3. Auftragsabwicklung

3.1. Als Anfangstag der Auftragsabwicklung gilt der Tag, an dem die vollständigen, mit der Spezifikation von Globart Print für die Dateierstellung übereinstimmenden Druckunterlagen bereitgestellt werden, ab dem auch alle Termine im Rahmen des Auftrags, in Werktagen, gerechnet werden. Der Termin der Auftragsabwicklung wird jeweils aufgrund der Produktionskapazitäten am jeweiligen Tag mit dem Kunden vereinbart und einzeln abgesprochen.

3.2. Der Dienstleister behält sich das Recht vor, die auf dem Server der Druckerei abgelegten Kundenunterlagen (Dateien) nach der Auftragsabwicklung nicht zu speichern.

3.3. Die Voraussetzung für den Beginn der Auftragsabwicklung ist die Bereitstellung von Dokumenten und im Punkt 2.2 genannten Angaben durch den Aufraggeber.

3.4. Die Auftragsabwicklung erfolgt nach der Bereitstellung bzw. nach der Akzeptierung durch den Auftraggeber der vollständigen, mit der Spezifikation von Globart Print für die Dateierstellung übereinstimmenden Druckunterlagen. Vollständige, richtig erstellte Druckunterlagen sollen in elektronischer Form gespeichert und gemäß den auf der Website http://www.globartprint.pl zugänglichen Anforderungen erstellt werden (alle Unterlagen sollen gemäß der Spezifikation erstellt werden).
Im Fall der Zustimmung zur Auftragsabwicklung ohne Vergleichsunterlagen* (Farbmuster – Proof) liegt die Verantwortung für die Fehler im Inhalt, die Seitengestaltung und die Farbgebung beim Kunden. Eine wesentliche Anforderung an die zu übergebenden Unterlagen bilden detaillierte Informationen betreffend die Art und den Gegenstand der Dienstleistung. Beim Fehlen eines Farbmusters trägt der Dienstleister keine Verantwortung für die erreichten Farben des Druckes. Ohne einen ausdrücklichen Hinweis auf solchen Bedarf nimmt der Dienstleister auch keine Korrekturen des Inhalts der vom Kunden zugesandten Unterlagen vor.

a) bei Beauftragung mit der Entwurfserstellung kann das Drucken nach der Akzeptierung der Korrektheit des Inhalts und der Grafik durch den Auftraggeber erfolgen,

b) falls der Auftraggeber einen Entwurf in Form von bearbeitbaren Dateien bereitstellt, wird die Druckerei die Druckunterlagen erstellen und dem Kunden zur Akzeptierung ausschließlich mit seiner Zustimmung übergeben.
3.5. Der Auftraggeber ist für die Art, die Qualität, den Inhalt und die Folgen eventueller Fehlerhaftigkeit der von ihm bereitgestellten Druckunterlagen (bei der Auftragsdurchführung anhand der Kundenunterlagen) ausschließlich verantwortlich, und der Dienstleister ist für die Qualität der von ihm angebotenen, zur Erbringung der Dienstleistung verwendeten Materials verantwortlich (Art. 641 des [polnischen] Bürgerlichen Gesetzbuches).

3.6. Die Druckerei ist für die vom Auftraggeber zu vertretenden Verspätungen gegenüber dem Zeitplan in der Bereitstellung von Druckunterlagen nicht verantwortlich. Die Bereitstellung von unvollständigen bzw. fehlerhaften Druckunterlagen verpflichtet den Dienstleister zur Verlängerung der Abholfrist.

3.7. In der in vorangehenden Punkten genannten Situation – falls die Nichterfüllung der Verpflichtung durch den Auftraggeber die Erfüllung bzw. den Abschluss anderer Verträge durch die Druckerei erschweren kann – ist sie berechtigt alternativ:

a) von der Bestellung/dem Auftrag ohne Festsetzung einer zusätzlichen Ausführungsfrist, mit dem Recht zur Forderung der Vergütung für ausgeführte Arbeiten zurückzutreten (Art. 639 des [polnischen] Bürgerlichen Gesetzbuches);

b) die Zustimmung des Auftraggebers zur Erhöhung des Preises bzw. zur Verlängerung der Ausführungsfrist in den zur Einhaltung des Zeitplans für die Erfüllung anderer Aufträge erforderlichen Grenzen zur Vermeidung des Rücktritts vom Auftrag bei fehlender Zustimmung des Auftraggebers zu fordern.

3.8. Der Dienstleister ist verpflichtet, eine hohe Druckqualität anhand der bereitgestellten Druckunterlagen (unter Berücksichtigung technologischer Möglichkeiten) sicherzustellen.

3.9. Der Auftraggeber soll die Druckunterlagen akzeptieren, wenn sie mit der im Auftrag angegebenen Art und Sorte übereinstimmen.

§ 4. Zahlungen

4.1. Die Zahlung für eine Bestellung kann wie folgt erfolgen:
a) in bar bei Abholung der Bestellung,
b) durch Überweisung auf das in der Rechnung genannte Konto.
Bei der Barzahlung durch einen neuen Kontrahenten und bei der Erteilung von Aufträgen, die sich auf einen höheren Betrag als 500 Zloty belaufen, ist ein Vorschuss für die Bestellung in der Höhe von 20% des Bestellbetrags erforderlich, sofern die Parteien nicht anders vereinbaren.

4.2. Bei der Zahlung durch Banküberweisung beträgt die übliche Zahlungsfrist 7 Tage, sofern die Parteien nicht anders vereinbaren.

4.3. Der Dienstleister behält sich das Recht vor, eine Anzahlung für einen Auftrag (bis zu 100% des Auftragswertes), der zusätzliche Kosten für die Druckerei mit sich bringen kann (z.B. ein nach Kundenwunsch bestelltes Druckmaterial, das standardmäßig im Angebot des Dienstleisters nicht enthalten ist, Probleme mit der Einhaltung der Zahlungsfristen aus früheren Bestellungen des Kontrahenten) zu fordern.

4.4. Bei Nichteinhaltung der Zahlungsfrist durch den Auftraggeber wird:
– nach 5 Tagen eine Zahlungsaufforderung gesendet,
– nach 14 Tagen eine Mahnung gesendet, und nach 30 Tagen überträgt der Dienstleister die Forderungen an eine Inkassofirma.

4.5. Beim Zahlungsverzug hat der Kunde Zinsen in Höhe der im Art. 359 § 21 des [polnischen] Bürgerlichen Gesetzbuches genannten Höchstzinsen dem Auftragnehmer zu bezahlen.

4.6. Gemäß Art. 589 des [polnischen] Bürgerlichen Gesetzbuches behält sich der Auftragnehmer das Eigentum an der verkauften Sache bis zur Leistung der Zahlung vor.

4.7. Bestellungen bis zum Betrag von 1000 Zloty sind ausschließlich in bar bei Abholung der Ware bzw. durch Überweisung spätestens am Tag der Warenabholung zu bezahlen (es gilt nicht für Auftraggeber, die durch ein festes Verpflichtungsverhältnis mit der Druckerei verbunden sind).

§ 5. Lieferung

5.1. Es gibt folgende Möglichkeiten zur Lieferung der Bestellung:
a) durch eigene Transportmittel der Druckerei,
b) durch Kurierdienst,
c) per Polnische Post [Poczta Polska],
d) Selbstabholung durch den Auftraggeber.

5.2. Bei Anlieferung an den Auftraggeber (durch eigene Transportmittel als auch durch Kurierdienst oder Polnische Post) werden die Kosten einzeln festgelegt und auf den Auftragspreis aufgeschlagen.

5.3. Bei der Entgegennahme ist der Kunde verpflichtet, die Vollständigkeit und den Zustand der Sendung zu prüfen. Im Falle ihrer eventuellen Beschädigung soll er den Dienstleister unverzüglich benachrichtigen und die Reklamation in Form eines unter Teilnahme des Vertreters der Druckerei (des Fahrers) bzw. der Speditionsfirma im Augenblick der Warenentgegennahme erstellten Reklamationsprotokolls zur Vermeidung der Ungültigkeit eventueller Ansprüche wegen der während des Transports entstandenen Beschädigungen (darunter wegen unvollständiger Bestellung) schriftlich zu melden.

5.4. Bei eventuellen während des Transports durch eine externe Firma (Kurierdienst, Polnische Post) entstandenen Beschädigungen des Auftragsgegenstands trägt die Druckerei keine Verantwortung dafür. In einem solchen Fall haftet die für die Lieferung der Sendung verantwortliche externe Firma (Art. 429 des [polnischen] Bürgerlichen Gesetzbuches).

§ 6. Reklamationsbedingungen

6.1. Eine mit der Bestellung nicht übereinstimmende bzw. beschädigte Ware kann beanstandet werden. Die Mängel eines Teils der Bestellung berechtigen nicht zur Reklamation der ganzen Bestellung.

6.2. Bei Vorhandensein von Mängeln, die aus Verschulden des Dienstleisters entstanden sind, verpflichtet er sich, den Auftrag nach Vereinbarung aller Einzelheiten betreffend die Reklamation mit dem Auftraggeber richtig auszuführen, sofern die Parteien nicht anders vereinbart haben. Die Druckerei ist für die aus Verschulden des Auftraggebers (z.B. infolge der Zusendung nicht richtig erstellter Unterklagen) entstandenen Mängel sowie für die ausschließlich aus der Qualität der durch den Auftraggeber bzw. durch einen Dritten bereitgestellten Unterlagen resultierenden Mängel nicht verantwortlich. Der Auftraggeber ist berechtigt, eine Mengenreklamation als auch eine Qualitätsreklamation nach erfolgtem Empfang des Auftragsgegenstands zu melden. Zur Vermeidung des Verlustes der Gewährleistungsansprüche soll die Reklamation dem Dienstleister schriftlich in der Frist von 3 Tagen nach Erhalt der Bestellung zugestellt werden.

6.3. Bei einer Reklamation betreffend die Qualität der Bestellung behält sich der Dienstleister das Recht vor, die Rückgabe/Rücksendung reklamierter Arbeiten zwecks Beurteilung der Begründetheit der Reklamationsmeldung zu fordern (für die Zeit der Lieferung von Arbeiten verlängert sich die Zeit für die Antwort auf die Meldung um die Zeit der Rückgabe von Arbeiten). In einem solchen Fall bildet das gelieferte Material mit dem durch den Kunden entdeckten Mangel die Grundlage für die Reklamationsannahme.

6.4. Bei einer negativen Entscheidung betreffend die Reklamation trägt der Kunde die Kosten der Lieferung und der erneuten Versendung der reklamierten Ware.

6.5. Bei Feststellung von Unrichtigkeiten während der Lieferung ist der Kunde verpflichtet, diese Tatsache dem Kurier/Beförderer/Lieferanten zu melden, der verpflichtet ist, ein Schadensprotokoll zu erstellen – dieses Dokument ist während der Meldung von Reklamationen betreffend beschädigte/unvollständige Bestellungen erforderlich.

6.6. Reklamierte Arbeiten dürfen keine Nutzungsmerkmale aufweisen – der Auftragnehmer wird die Reklamationsmeldungen betreffend neue Arbeiten (im Zustand, in dem der Kunde sie erhalten hat) bearbeiten.
Die Druckerei ist verpflichtet, in der Frist von 14 Tagen nach Erhalt eine Stellung zur Reklamation schriftlich/per E-Mail zu nehmen.

§ 7. Haftungsumfang

7.1. Bei nicht fristgerechter bzw. nicht richtiger Ausführung der Bestellung/des Auftrags bzw. beim Rücktritt vom Auftrag ist die Haftung des Dienstleisters auf den Wert der/des zur Ausführung angenommenen Bestellung/Auftrags beschränkt und umfasst die Deckung der eventuellen dem Auftraggeber entgangenen Gewinne bzw. vom Auftraggeber getragenen Kosten (z.B. Kosten der Montage/Demontage der Arbeiten) nicht.

7.2. Die Druckerei haftet nicht für:
a) das Ausdrucken von inhaltlich fehlerhaft erstellten Aufträgen,
b) das Ausdrucken von technisch fehlerhaft erstellten Aufträgen, falls der Dienstleister keine Korrekturen vornimmt,
c) das Ausdrucken der vom Auftraggeber akzeptierten Aufträge, die technische bzw. inhaltliche Fehler enthalten,
d) Verspätungen in der Ausführungsfrist, die auf den Termin der Bereitstellung erforderlicher Dokumente durch den Auftraggeber zurückzuführen sind,
e) Reklamationen betreffend Sendungen durch Kurierdienst bzw. Polnische Post.
*die Vergleichsunterlagen bildet das vom Auftraggeber dem Dienstleister bereitgestellte Farbmuster in Form eines Ausdrucks aus der zur Ausführung bereitgestellten Produktionsdatei (Proof), als auch eines Ausdrucks in einer Skala bzw. einem Ausmaß, die/das die Ausführung anhand der darauf enthaltenen gewünschten Farben ermöglicht; der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, den eigentlichen Ausdruck anhand der Vergleichsunterlagen mit Abweichungen vom bereitgestellten Muster, die sich aus der Verwendung eines anderen Untergrunds, anderer Druckfarben bzw. eines anderen Plotters ergeben, zu erstellen.

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